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Gral-Tagung 06.-08.10.2017 im Haus am Maiberg, Heppenheim mit dem Thema:
„Frauen bewegen Kirche(n) aus Hoffnung für die Welt heute“

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Statements einiger Teilnehmerinnen

– „Auf Augenhöhe begegnen“

– „Es darf keinen Unterschied machen, ob jemand Mann oder Frau ist. Die Aufgabe zählt.“

– „Meine Version einer Menschen- und frauenfreundlichen Kirche:

  • Ein inklusives Miteinander
  • jede und jeder hat ihren/seinen Platz;
  • die Bedürfnisse eines jeden Menschen werden wahr- und ernstgenommen; es wird
    versucht, diese wo immer zu befriedige
  • Der Gebrauch einer geschlechtersensiblen, verständlichen, dem heutigen Sprachgebrauch angepassten Sprache
  • Ein kompetenzorientiertes – nicht geschlechterspezifisches- Miteinander –
  • kein Neben- bzw. Gegeneinander.
  • Neue, andere, kreative,…. den/die Menschen berührende Formen der Liturgie“

– „Eine Menschen- und frauenfreundliche Kirche sollte:

  • Priorität in Gottesdienst und Gottesbezug setzen:
  • auf den Geist hören, -Leben vor Gott, -Stille, -Bibel, -soziales Engagement, -
  • lebendige Liturgie
  • Partnerschaft: Frauen, Männer, Kleriker, Laien, Alte, Junge als Getaufte auf Augenhöhe ⇨ gemeinsam auf dem Weg praktizieren
  • Menschen und ihre Situationen ernstnehmen – vor Gesetze und Strukturen stellen.
  • Nicht verurteilen: Gewissensentscheidungen akzeptieren auch die von Kirchgängern und von solchen, die „draußen“ einen anderen Glaubensausdruck finden
  • Weltkirche und „arme“ Kirche leben im Alltag“.

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Feier der Gral-Zugehörigkeit von Judith Ettner

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Maria Schwab

Am 9. September 2017 versammelten sich 7 süddeutsche Frauen und Silvana Ferraguti, die gerade auf der Rückreise von Italien nach Duisburg war, um im Rahmen einer Eucharistiefeier die Zugehörigkeitserklärung zur Gralbewegung in Deutschland von Judith Ettner entgegenzunehmen. In der wunderschönen Atmosphäre der Petersberger Basilika aus dem 11. Jh. mit ihren Fresken – Maria im Kreise der Apostel – feierten bereits Judiths Eltern ihr Jawort und so lag es nahe, dass Judith an diesem heiligen Ort ihr Versprechen erneuern wollte. Sie hatte bereits vor 10 Jahren im Rahmen eines Arbeitskreises erklärt, zum Internationalen Gral dazugehören zu wollen. Doch jetzt konnten ihre Geschwister, ihre Nichten und der kleine Neffe zusammen mit ihrem Vater an der Feier teilnehmen. Judith hatte den Gottesdienst mit großer Intensität vorbereitet und die Familie ihrer Schwester mit ihrer „Hausmusik“ gab der Feier einen würdigen Rahmen. Dazu konnte Judith den Ugandamissionar Pfarrer Tyroller als Zelebranten gewinnen, der in großer Liebenswürdigkeit mit uns Gottes Nähe feierte. In den Fürbitten gedachten wir ganz besonders unserer Wurzeln im Gral, all der früheren Gralfrauen, die vor uns vorausgelebt und in die Anschauung Gottes vorausgegangen sind. Diese gottesdienstliche Feier mündete in ein wunderbares Mahl im Elternhaus Judiths und mit großer Dankbarkeit und vielen Glückwünschen machten wir uns dann spät auf den Heimweg

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Gralfrauen aus Uganda und Holland beraten Projekte in Ingolstadt

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Christa Werner

Die Treffen des Gesprächskreises „Eine Welt“ sind selten geworden. Lange Anfahrtswege, gesundheitliche Probleme der Teilnehmerinnen und nicht zuletzt die zögerlichen Reaktionen der Partner in Uganda und in Kenia lassen Gespräche schwierig erscheinen – und doch rechtfertigen der Kontakt, die Informationen und die Sorge, die wir füreinander tragen, alle Mühen.

Nach der IVV in Fatima/Portugal folgten die zwei Teilnehmerinnen aus Uganda einer Einladung zu 9 Tagen Ingolstadt – ein großes Geschenk, das gerade nach einem Treffen verlangte.

Freitag, der 28. Juli 2017, war dem Austausch gewidmet: Maria Bauernfeind, Gunda Dirauf, Josephine Nakagolo, Winni Nyonyozi (beide Uganda), Carla van Thiel (Niederlande) und Christa Werner setzten sich gezielt und intensiv mit der Situation in den Gral-Projekten auseinander. Hier ein paar der wichtigsten Themen:

  • In Kishabya, Uganda, mit einem Kindergarten von 100 Kindern in z.T. einfachen Lehmhäusern und wenig Ausrüstung, ist ein Bau mit 3 großen Räumen und sanitären Anlagen geplant – Möglichkeiten der Finanzierung wurden erörtert und Baupläne angefordert.

  • Ein Wohnhaus für Gralfrauen im Ruhestand in Kishabya ist noch ein Traum, aber einer, der sehr realistisch geträumt und dem nachgegangen wird.

  • Im 5-Jahresplan des Gral in Uganda steht dominant die Schule in Ggulama. Als Berufsbildung geplant und noch als solche im Einsatz, gibt es seit wenigen Jahren zusätzlich eine „Senior Secondary School“ (Realschule), sehr gebraucht für die Kinder der umgebenden Dörfer. Die bestehenden Gebäude sind unzureichend und können den Bedarf an Klassenräumen und Unterkunft als Internat nicht decken. Ein Projektvorschlag ging an das Team eines Internationalen Gral-Fonds.

  • Das Gralhaus in Kitovu/Masaka, bewährtes Haus für die Ausbildung junger Frauen für ein Leben im Gral, ist renovierungsbedürftig. Kleine Beiträge zur Verwirklichung durch Projekte in Deutschland (Fastenessen in Pfarreien) wurden versprochen.

  • Der Gral in Kenia bereitet sich auf fünf Dedikationen vor. Die Sorge um den Aufbau der Grundschule und die Fortführung der Kurse in Nähen und Computerwissen in Dara’jambili ist nach wie vor Hoffnung und Sorge zugleich. Ein Austausch mit den Gralgruppen in Uganda wurde angeregt.

Viele persönliche Fragen und Situationen von kranken Gralfrauen und jungen Interessierten, die noch vor einer Berufswahl stehen, kamen zur Sprache. Versprechen, Pläne und Kostenangebote zu senden, wurden gegeben, Unterstützung zugesagt und die Freundschaft herzlich erneuert – ein wirklich fruchtbares Treffen.

Die Gralgruppe aus München kam am folgenden Tag für einen Austausch mit den Besucherinnen bei einem Brunch und einem anschließenden Ausflug nach Kelheim, mit Bootsfahrt durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg. Unvergessliche Stunden für alle Beteiligten bei strahlendem Sonnenschein. Inzwischen sind die Besucherinnen zurück in ihren Ländern – aber Begegnungen und Inspirationen wirken fort.

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Geflüchtete Frauen in Duisburg

Beate Kessler, Internationale Initiative Hochfeld e.V.

Alleine im Jahr 2016 wurden in Deutschland 745.545 Asylanträge gestellt. Die meisten Menschen flüchteten aus Syrien, dem Irak, Iran, Afghanistan, Somalia, Eritrea, Nigeria und aus der Türkei. Fast ein Drittel (28,9 %) aller Asylanträge wurden im Bundesland Nordrhein-Westfalen gestellt. Die meisten Asylbewerber/innen wurden in die Großstädte verteilt. In Duisburg lebten Ende 2016 6800 Asylbewerber/innen. Die Stadt stand und steht immer noch vor der Herausforderung, die Neuankömmlinge mit Kindergarten- und Schulplätzen, Unterkünften sowie Wohnungen zu versorgen.

Die geflüchteten Menschen müssen sich auch in der neuen Umgebung zurechtfinden und orientieren. Die Anmeldungen, Umzüge, Schrift, Verständigung und Kultur – alles ist fremd und anders. Durch den Verlust der Angehörigen und des Zuhauses, Gewalterfahrungen, Krankheiten und Todesangst vor und während der Flucht sind die Menschen hochtraumatisiert. Viele Familien sind auseinandergerissen. Aus Angst vor den Gefahren der Überfahrt oder aus finanziellen Gründen ließen die meisten Männer ihre Familien in den anderen Ländern und kamen alleine nach Deutschland.

Die Organisationen und ehrenamtliche Helfer in Duisburg sind sehr bemüht, die Asylsuchende zu unterstützen. Sie begleiten sie zu den Ämtern und Ärzten und bieten erste Orientierungshilfe.

Seit 2015 ist die Internationale Initiative Hochfeld e.V. im Programm des Landes Nordrhein-Westfalen „KOMM AN NRW“ zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in der Kommune beteiligt. Das Angebot der Initiative ist aus vielen verschiedenen Gründen nur an Frauen und Kindern gerichtet. Die Teilnehmerinnen lernen Lesen und Schreiben, die deutsche Sprache und verbringen gemeinsam Zeit. Einmal pro Woche sind die Frauen zum Frauentreff eingeladen. Hier wird gekocht, erzählt, gefeiert und gegessen. Die Frauen tauschen sich mit wichtigen Informationen aus, die die geflüchteten Frauen als Orientierungshilfe benötigen. Außerdem werden für die Frauen kurze Ausflüge und Informationsveranstaltungen zu den verschiedenen Themen ihres neuen Lebens in Deutschland organisiert.

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Die Internationale Vollversammlung (IVV) – ein Meilenstein auf unserem Weg in die Zukunft

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Christa Werner

Es ist erstaunlich, wie viele Gralfrauen aus aller Welt zu Freundinnen geworden sind und was es bedeutet, einander an Tagungen wie der IVV, neu zu begegnen. Gefühlte tausend Umarmungen schon bei der Ankunft – lautstarke Versuche der Freude Ausdruck zu verleihen und die wichtigsten Meilensteine der letzten Jahre mitzuteilen.

Es waren „nur“ 75 bis 80 Teilnehmerinnen vom 13. bis einschließlich 23. Juli 2017 in Fatima, Portugal, vor Ort: Delegierte der 17 Gralländer plus der Gruppen, die als zukünftige nationale Gemeinschaften den Gral aufzubauen versuchen (Angola, Ekuador, Paraguay), Vertreterinnen der Netzwerke und Arbeitsteams, ILT-Kandidatinnen, Referentinnen des Panels, Expertinnen, Übersetzerinnen, Moderatorinnen, Protokollantinnen, „Backstage“ Koordinatorinnen – das Internationale Leitungsteam und die Finanzbeauftragte: eine bunte Palette, alle überzeugt, mit dem eigenen Beitrag die jetzige Situation des Gral in der Welt darzustellen, Inspirationen weiterzugeben und klare Leitlinien und Prioritäten für die Zukunft zu setzen. Kein einfaches Unterfangen.

Das Tagungshaus – ca. 3 km vom Zentrum und dem Marienheiligtum entfernt, mitten in einem Park, weiträumig auch für Behinderte eingerichtet und von Schwestern geführt, war ein idealer Tagungsort und für die vielen Programme wie geschaffen. Ein sogenanntes „Zelt“ im Garten beherbergte die Gruppe zu Morgengebeten und Abendreflektionen im Freien. Ökumenische Agapefeiern verbunden mit einer Eucharistie an den Sonntagen, waren tiefe Erfahrungen unseres Glaubens. Feste zum Willkommen und Abschied, Ausflüge nach Golegã, an den Ozean und Fahrgemeinschaften zum Wallfahrtsort mit Lichterprozessionen am Abend und einer großen Erfahrung gelebten Vertrauens und tiefen Glaubens. Vorträge wie: Maria in der Tradition der Lutheraner (Bibi Helgeson), oder über die Erscheinung von Fatima von einer Expertin, Schwester Angela lebendig und überzeugend dargestellt, all das gab der Tagung eine ganz besondere und einmalige, unvergessliche Atmosphäre.

Die Gralgruppe aus Portugal war nicht nur effizient und gastfreundlich in allen praktischen Vorbereitungen und alltäglichen Fragen – sie feierten auch in den Tagen der IVV ihr 60jähriges Bestehen mit vielen Gästen, einer geschichtlichen Vorstellung und einem mitreißenden Folklore-Chor mit Sängerinnen aus den eigenen Reihen. Wer zählt die Stunden und Aufgaben, wer kennt die Sorgen um die vielen Dienste im Hintergrund, wer weiß um die tausend Hilfeleistungen, die die Gralgruppe in diesen 2 Wochen leisten musste – es gebührt ihnen von Herzen ein großer Dank für die wunderbare Gastfreundschaft.

Marita Estor als Expertin für das Panel, Maria Schwab und Christa Werner als Delegierte für Deutschland, letztere auch für das internationale Nukleus- und Commitment Team, fanden sich in Fatima eingebunden in ein recht herausforderndes Programm, von Diskussionen, Gruppenarbeiten und in Abstimmungen von Entscheidungen für zukünftige Schwerpunkte und Aktivitäten.

Powerpoint Präsentationen zum Thema der „Nachhaltigen Ziele der UN“ und deren Umsetzung in der Gral-Arbeit standen im Mittelpunkt:

  • Regina Tavares da Silva (Portugal) erzählte von ihrer langjährigen Erfahrung für den Aktionsplan im Kampf für die Frauenrechte bei der UN.

  • Elena Lasida, französische Theologin und aktiv in der Verknüpfung von Theologie und Wirtschaft, zeigte die Veränderungen der letzten 50 Jahre auf sozio/ ökonomischen/politischen Gebiet auf, um auf die Herausforderungen der kommenden Jahre hinzuweisen und unseren Einfluss darauf einzufordern.

  • Lucia Ramon, spanische feministische Theologin, zeigte die Notwendigkeit eines theologisch feministischen Beitrag bei der Entwicklung eines feministischen Bewusstseins auf und kritisierte die patriarchalische Weltanschauung der Religionen, die fundamentale Menschenrechte der Frauen in Frage stellen.

  • Tatiana Viana, brasilianische Gralfrau, die in Italien lebt, sprach von Menschenrechten im Universum, die sie erforscht. Eine faszinierende Perspektive von Zusammenspiel und Partnerschaften der Länder mit Raumsonden.

Die Präsentationen waren von den Fachfrauen kompetent vorbereitet und wichtig, um unser Handeln in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Freilich war die Zeit zu kurz, um sie im Detail nachzuarbeiten und für unsere Planungen wirksam einzubeziehen. Sie können aber zu eingehenden Diskussionen anregen, wenn sie in schriftlicher Form vorliegen.

Berichte, Organisationsfragen, Geschichte und Herausforderungen für die Arbeit des Gral in der Zukunft nahmen einen breiten Raum ein. Ob es sich nun um religiöse Ausrichtung, die internationalen Finanzen, die Netzwerke und deren Aufgaben und Zukunftsperspektiven ging oder um internationale Arbeitsgruppen, um die Vorstellung der Kandidatinnen zur Wahl des neuen ILT – oder auch um Schwerpunkte in der Arbeit der Gralgruppen in verschiedenen Ländern, den Text für die Struktur der Kernberufung: die Diskussionen waren intensiv, oft in Details gehend, die Zeit immer zu kurz (auch durch die notwendigen Übersetzungen bei Gruppenarbeiten). An manchen Stellen der IVV führten die Kontroversen die Teilnehmerinnen an physische und psychische Grenzen. Zu unterschiedlich ist die Situation in den verschiedenen Erdteilen, zu weit auseinanderklaffend die Anliegen, zu sehr eine Zeitungsgleichheit bei den Ansichten. Die IVV musste sich auf Kompromisse einigen und auf zukünftige Prozesse und Entwicklungen verweisen.

Die Abstimmung über 11, teils in langer Arbeit vorbereitete, teils spontan formulierte Anträge am vorletzten Tag, ging zielsicher und ruhig über die Bühne. So kann dann das neue ILT an der Umsetzung von Entscheidungen arbeiten über:

  • Gemeinsame Prozesse einer spirituellen Vertiefung

  • Entwicklung und Ausweitung eines internationalen Bildungsprogramms, Frauen und Mädchen in Leitungsfunktionen von GLUNN (UN-Projekt für Mädchen)

  • Finanzielle Prioritäten lokal und regional für die „Befähigung“ von jungen Frauen festlegen.

  • Besondere Aufmerksamkeit für die „Formation“ (Hineinwachsen in den Gral)

  • Programme, die den Ernährungszustand von Kindern in Gral-Ländern des Südens thematisieren und dafür Aktionen entwickeln

  • Die neue Struktur der Kernberufung wurde unter der Auflage bestätigt, bestimmte Textstellen, die den Katholischen Glauben als Voraussetzung für diese Lebensform prüfen

  • Der gesamte Text der Struktur soll in den nächsten 5 Jahren erneuert werden

  • Kommunikation und Anwendung neuer Technologien sollen international vorangetrieben werden

  • Generelle Entscheidung sich mit den nachhaltigen UN-Entwicklungszielen zu befassen und deren Umsetzung, vor allen Dingen im Bereich von Frauenfragen, Klimawandel, auch als spirituelle Herausforderung zu reflektieren

  • Umsetzung der Vorschläge des Commitment Teams für zweijährliche Kurse und „sabbaticals“ durch entsprechende Programme.

Wir werden uns als deutsche Gralgruppe noch öfter und mit neuem Engagement mit den Ergebnissen der IVV auseinandersetzen müssen – und hoffentlich daran wachsen.

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Arbeitskreis 7. bis 9. Juli 2017 in Heppenheim

Gral-Heppenheim

Maria Kaiml

Von den 12 angemeldeten Frauen konnten nur 10 kommen. Das Treffen fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt. Nach dem Abendessen am Freitag trafen wir uns im Stuhlkreis. Die Mitte war mit einem wunderschönen Blumenstrauß und unserer Kerze, die bei jedem Treffen dabei ist, gestaltet. Nach der Begrüßung durch das Leitungsteam stellten die einzelnen Bezugsgruppen vor, was sich im vergangenen Jahr getan hatte und womit sie sich gerade befassten. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Gebet, das Maria Kaiml mitgebracht hatte und unter dem Thema „Flagge zeigen“ stand.
Der Vormittag des Samstags war für die Berichte der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen reserviert. So konnte dieses Mal ausführlicher über die Treffen berichtet werden. Maria Schwab sprach über NAD (Netzwerk Afrika Deutschland) und über das Treffen der geistlichen Gemeinschaften, GGG. Maria Bauernfeind berichtete über „Erlassjahr“ und Gertrud Karlstetter über „Weltkirche“. Zu dem Treffen in diesem Jahr war niemand vom Gral eingeladen worden. Silvana führte auf, wie es mit der Initiative Hochfeld steht. Zu allen Treffen gibt es einen eigenen Bericht.
Da wir noch Zeit hatten vor dem Mittagessen, begann Christa schon damit aufzuzeigen, was in der Internationalen Vollversammlung (IVV) an Themen behandelt werden soll. Am Nachmittag nach dem Kaffeetrinken wurde dieser Programmpunkt von Christa fortgeführt. Doch zuvor wies Gerda noch auf die Wahl des neuen Internationalen Leitungsteams (ILT) hin, die im August auf uns zu kommt.
Silvana stellte uns nach der IVV Vorschau den Finanzbericht 2016 und das Budget für 2017 vor.
Anschließend folgte die Aufzählung der nationalen Termine 2017/18 und da noch Zeit war auch der bisher bekannten internationalen Termine.
Um 18.30 Uhr feierten wir in St. Peter den Gottesdienst mit.

An diesem Abend feierte Marita mit uns ihren Geburtstag. Ihre Schwester Helga war extra deswegen am Spätnachmittag gekommen. Wir wurden mit einem wunderbaren Büfett überrascht. Der Tisch war zu einer herrlichen Tafel mit Deko aus buntem Filz geworden. Außer einer großen Vielfalt von den leckersten Gerichten wurden uns auch noch erlesene Weine und andere Getränke beschert. Den Abschluss bildete ein leckerer Nachtisch. Liebe Marita, herzlichen Dank dafür!

Am Sonntagvormittag sprachen wir über die 7 Kandidatinnen für die Wahl des ILT und erfuhren ein wenig mehr als in den Papieren steht. Wir überlegten, wie es mit der Antenne weitergehen kann und nachdem Marita sich bereit erklärte im kommenden Jahr noch einmal die Antenne mit Erika zusammen zu gestalten, wenn sie nur noch zwei Mal im Jahr erscheint, waren wir alle froh, dass es doch noch weitergeht. Einen ganz herzlichen Dank an Marita und Erika für ihre großartige Arbeit!

Die Abschlussliturgie hatte Christa vorbereitet. Sie hatte als Grundlage das diesjährige Hungertuch. Marita, Christa und Maria Schwab wollen diese Liturgie auch in Fatima mit den Teilnehmerinnen der IVV feiern.

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Fröhliche Stimmung beim Afrikatag in Ingolstadt am 24. Juni 2017

Afrikafest

Maria Bauernfeind

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten wir vom Gral mit vielen anderen Organisationen und Besuchern. Judith und ihre Familie sorgten wieder für das Standhäuschen und brachten auch die meisten Verkaufsartikel mit. Vergelt‘s Gott ihnen für die vielen Vorbereitungen.

Es war dieses Mal etwas schwerer den Standplatz zu erreichen. Wegen Terror-Vorsichtsmaßnahmen waren rund um das Festgelände die Straßen gesperrt. Auch viel Sicherheitspersonal war am Weg. Das tat aber dem heiteren fröhlichen Tag keinen Abbruch. Ein farbenfrohes Publikum in allen Hautfarben wälzte sich durch den Festplatz. Es war ein großes Familienfest mit vielen jungen Familien und Kindern. Den Kleinen und oft auch den „Großen“ hatte es besonders unser „Seifenblasen-Angebot“ angetan, das es am Festplatz nur bei uns gab. Auch die Ettner-Kinder, Benedikt und Josephine, waren mit Eifer dabei.
Der Verkauf mit den frischen und getrockneten Früchten aus Uganda und auch anderen Ländern war wieder, wie jedes Jahr, der große Renner, auch einmalig beim Fest. Die afrikanischen Kunstgegenstände waren weniger gefragt, hatten doch die meisten Anbieter diese Sachen auf Lager. Gundas Bitterorangenmarmelade (auch einmalig) war schon nach kurzer Zeit ausverkauft. Unser Standplatz war zentral gelegen, laute Afrika- und Discomusik machte oft eine Unterhaltung schwierig. Aber auch die Düfte von afrikanischem Essen kamen an.

Der Festsamstag war heiß, mit Überraschungen, vielen Begegnungen und Erfahrungen und schönen Erlebnissen. Es war ein guter Tag. Der Reinerlös ist dieses Jahr für Schule und Kindergarten in Kishabya / Uganda geplant.

 

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„Auf den Spuren des Geistes in unserer Zeit“ – Pfingstfeier im Gralzentrum Mülheim

Am 23. Juni 2017 um 17 Uhr fand eine Feier in Anlehnung an Pfingsten im Mülheimer Gralzentrum statt. Bei sonnigem Wetter hatten sich insgesamt 11 Frauen eingefunden. Während wir bei Kaffee und Tee den köstlichen, selbstgebackenen Kuchen verzehrten, stellten wir uns einander vor. Es zeigte sich, dass die Runde wieder international war, nämlich Teilnehmerinnen aus Polen, Kroatien, Italien und die Mehrzahl aus Deutschland.

Silvana Ferraguti erläuterte, dass die Ursprünge des Gral in Holland waren, im Jahr 1921. Inzwischen bestehen weltweit internationale, ökumenisch arbeitende Netzwerke. In Duisburg beschäftigt sich die Internationale Initiative Hochfeld mit den sozialen Brennpunkten im Revier.

Für die musikalische Einstimmung hatte Helma Schaumburg-Lowitz zum heutigen Thema das Stück „Her Gentle Spirit“ aus „The Merchant of Venice“, der englischen Komponistin Jocelyn Pook, ausgesucht. Anschließend lauschten wir der Lesung aus: ANDERE ZEITEN 2/201 und den Bibeltext aus der Apostelgeschichte, vorgetragen von Elfriede Bielefeld.

Im Anschluss an die Lesungen betrachteten wir die Fotodarstellung eines Kruzifixes aus dem Altenberger Dom. Eine Bronze-Plastik von Werner Franzen, hergestellt 1986/87. Der gekreuzigte Jesus streckt seine Arme zwei Personen entgegen, Bernhard von Clairvaux und Martin Luther. Man kann den Eindruck gewinnen, als wolle Jesus vom Kreuz herabsteigen, um die beiden zusammen zu führen und zu umarmen. Ausgerechnet diese beiden herausragenden, klugen, frommen, geistlichen Führer, die profanes Gehabe im Kirchenleben ablehnten. Wir tauschten unsere Gedanken darüber in der Runde aus. Ich war sehr berührt davon und werde mir diese Plastik bald mal im Altenberger Dom ansehen.

Anschließend hörten wir das Lied „Komm Heiliger Geist, mit deiner Kraft…“ und wir stimmten dazu ein. Mit einem gemeinsam gelesenen Gebet „Gott, freuen wollen wir uns an diesem Festtag“ wurde der besinnliche Teil beendet. Natürlich gab es zum Abschluss einen bewegungsvollen Tanz. Helma Schaumburg-Lowitz legte von Enya, einer irischen New-Age-Musikerin, die CD „Paint the Sky with Stars“ auf. Dazu schwangen wir bunte Bänder, so dass der ganze Raum von Heiterkeit und harmonischer Bewegung erfüllt war. Den krönenden Abschluss für unser leibliches Wohl bildeten u.a. von Silvana angerichtete Spießchen mit Kirschtomaten, Mozarellakugeln und Oliven und selbstgebackenen Kartoffelkuchen.

Rückblickend möchte ich mich für dieses gelungene Fest herzlich bedanken.
Lore Venohr, Mülheim an der Ruhr.

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Wie ein Afrikaeinsatz lebenslang verbindet

Friederike Steven

„Lang, lang ist’s her…“
Ende Juni, Anfang Juli trafen sich in einem wunderschönen Ferienort des Vogelsbergs 28 ehemalige Entwicklungshelfer und –helferinnen, die in den 60er Jahren – lang ist’s her – eine Zeit gemeinsamen Arbeitens in Nigeria verlebt hatten. Neben verbindender Freundschaft und durch 7 später geschlossene, dort angebahnte Ehen, bestanden seit den 70er Jahren Rückkehrertreffen, bereits 20 an der Zahl. Für diesen Kreis von Ehemailigen war der mehrjährige Einsatz in Nigeria fürs weitere Leben prägend.

Wenn bei den ersten Zusammenkünften die Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes im Mittelpunkt stand, so wurden ab den späten 70er Jahren diese Treffen durch die mitgekommenen Kinder belebt; für diese war die in Nigeria entstandene Gemeinschaft unter ihren Eltern eine starke Erfahrung. Die Organisierung der mehrtägigen Treffen oblag und obliegt nicht den ehemaligen Entsendeorganisationen wie der AGEH und der Gralbewegung, sie ist Sache der Rückkehrer selbst.

Vom Inhalt der Tagung möchte ich zwei Aspekte, die mir wichtig erscheinen, hervorheben. Den ersten brachte ein Gastreferent, selbst ehemaliger Rückkehrer, ein, indem er auf das Verhältnis Nord-Süd auf Weltebene, geprägt durch die Dominanz der wirtschaftlich starken Indu-strieländer, mit uns nachdachte. Zweitens verhalf uns zu einer differenzierteren Sicht über Fortschritt unseres damaligen Einsatzlandes Nigeria Klaus Fleischer vom „Missionsärztlichen“ in Würzburg, der positive Aspekte des im Allgemeinen als desolat abgestempelten Landes Nigeria zu schildern wusste und damit ein erfreuliches, hoch nötiges Korrektiv zur verbreiteten öffentlichen Meinung über Nigeria in unserem Land vermittelte.

Das Folgetreffen in zwei Jahren ist bereits geplant, es soll in Wolfenbüttel stattfinden. Wir Ehemaligen werden dann zwischen 73 und 90 Jahre alt sein. Weit, weit ist’s hin… will mir scheinen.

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Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften (GGG) auf ökumenischen Wegen

Maria Schwab

Vom 17. bis 19. März 2017 versammelten sich 18 Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Diözese Limburg. Die Einladende Jesusbruderschaft ist eine ökumenische Kommunität mit derzeit 10 Ehepaaren, 12 Schwestern und 5 Brüdern. Sie bieten neben Exerzitien viele Aktivitäten für Kinder und Jugendliche im Bereich Landwirtschaft und Umweltbildung an. Im Laufe der Jahrzehnte entstand ein ganzes Dorf mit einer geistlichen Ausstrahlung, die uns ganz gefangen nahm. Zweigstellen der Jesusbruderschaft Gnadenthal sind in Latrun/Israel, in Makak/Kamerun, in Hennersdorf und Volkenroda in den östlichen Bundesländern.

Die Jahreskonferenz des GGG befasste sich zunächst in einem Rückblick mit der Veranstaltung „Miteinander für Europa“, die vom 30.06. – 2.07.2016 in München stattfand und eine unglaubliche Einheit in Vielfalt erlebbar machte. Viele positive Erfahrungen und Einsichten auf dem Weg des „Miteinander“ sind ökumenisch gewachsen.

Seit Januar 2017 hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) einen neuen geistlichen Rektor, Pfarrer Christoph Stender, der auch den GGG begleitet und betont, dass Synodalität für das ZdK nach wie vor ein Thema ist.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung war die Begegnung mit Vertretern evangelischer Gemeinschaften, derzeit ca. 72, die die Geschichte des Theologischen Arbeitskreises (Treffen geistlicher Gemeinschaften in der EKD) seit 2004 darstellten. Dankbarkeit und Staunen über das Wirken des Heiligen Geistes zeigte, wie stark Ökumene gewachsen ist und Grund zu Hoffnung und Zuversicht gibt.

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Effata in Heppenheim

Tagung vom 17. – 19 Februar 2017 Thema: Gender. Ich – eine Frau
Maria Schwab

Auch im Jahr 2017 konnten sich 15 Frauen zum bewährten Effatatreffen in dem schönen Städtchen Heppenheim an der Bergstraße treffen. Auch Lorna Bowman aus Canada, die von einer Tagung in Portugal her unterwegs war, konnte das Graltreffen zu einem brisanten Thema erleben. „Gender“-Theorie in verschiedensten Ausformungen begegnet uns in Kirche und Gesellschaft. Als Referentin führte uns Frau Gudrun Tappe-Freitag aus Wolfenbüttel durch die Tagung, indem sie unsere bisherigen Erfahrungen als Frauen in Konfrontation mit den unterschiedlichsten Erwartungen an uns selbst, im Kontext mit unseren Kirchen, in der familiären und schulischen Erziehung und im gesellschaftlichen Umfeld ans Licht holte. Marita Estor machte die Entwicklung des Genderbegriffs deutlich sowohl in Hinblick auf das biologische als auch auf das soziale Geschlecht. Inzwischen sind etliche Verlautbarungen der Kirchen erschienen, die die umstrittenen Theorien umkreisen und die eigenen Positionen verdeutlichen. Gudrun Tappe-Freitag, die uns schon als exzellente Märchenerzählerin bekannt war, wählte anhand eines Märchens einen wunderbaren Weg, die Möglichkeiten weiblicher und männlicher Wahrnehmung und Veränderung aufzudecken. So konnten wir vertieft unsere eigene Entwicklung als Frauen ans Tageslicht holen und uns damit ausein-andersetzen. In einer von großem Vertrauen getragenen Abschlussrunde wurde noch einmal deutlich, was es für jede von uns ausmacht, als Frau das Leben zu bestehen und bewußt und konsequent auf die Herausforderungen zu antworten.

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Ein Jubiläum ist mehr als eine „Alterserscheinung“

 

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Christa Werner

Sie saßen alle in der Reihe auf der Bank, die Mütter mit den kranken Kindern – und wie todkrank Manche von ihnen waren - die Krankenblätter vor ihnen am Tisch, die Temperatur gemessen und eingetragen und die Schwesternhelferin stand dienstbereit daneben… damals, in den späten 1960er Jahren im der Ambulanz des Lubaga Hospitals.

Was hätten wir Europäerinnen getan, unzu-länglich mit der Sprache vertraut und mit vielen Fragezeichen was Kultur und Bräuche an-ging, ohne die jungen Ugander-innen, die ei-nen Kurs als Schwesternhelferinnen absolvierten und uns in der praktischen Pflege zur Hand gingen - uns oft einen Schritt voraus!

Es war wohl eine klare und notwendige Entscheidung der ersten Gralfrauen in Uganda, dass für jede Entwicklung des Hospitals qualifiziertes einheimisches Personal gebraucht wurde. Die wenigen „enrolled Nurses“ (Pflegeschwestern mit einem anerkannten Abschluss nach 2 Jahren und 9 Monaten), kamen aus den Krankenhäusern im Land, die schon früh ausbildeten und die zwei afrikanischen „Registered Nurses“ (nach UK Standard ausgebildet) die angestellt waren mussten für eine Qualifikation noch nach England oder Schottland reisen.

Der Schrei nach Pflegepersonal kam auch aus vielen kleineren Missionskrankenhäusern und Dispensarien und war nicht zuletzt auch ein ganz essentielles Anliegen vom Gral der sich die professionelle Entwicklung von Frauen ins Programm geschrieben hatte.

So kam es, dass schon zwei Jahre nach der Ankunft von Dr. Magdalene Oberhoffer und Elisabeth Weigand ein hausinterner Kurs für Schwesternhelferinnen ins Leben gerufen wurde – damals 1956.

Die solide Basis von Unterricht und Praxis, von Persönlichkeitsbildung und religiöser Motivation erwies sich als erfolgreich und der Service dieser Pioniere der Pflege verbesserte die Qualität der medizinischen Versorgung landesweit.

Es war eine Freude einzelne Ehemalige zu treffen nach langen Jahren, bei der Feier der 60 Jahre Pflegeschule– und zu staunen was aus diesen Anfängen gewachsen ist. Viele der Helferinnen schrieben sich sofort in den „Enrolled Kurs“ ein, der 1971 das erste Training ablöste, als Geraldine Huisigund später Sr. Anne Marie Specht als Lehrschwestern befugt Pflegerinnen ausbildeten. Daraus qualifizierten sich Manche in einer Zusatzausbildung von 18 Monaten zur registrierten Pflegekraft oder Hebamme – Andere schrieben sich für die OP- oder Labor Assistentenkurse ein, oder wollten als MTAs dem Gesundheitssystem dienen – und das alles im Lubaga Hospital.

Die Schule wuchs mit den steigenden Anforderungen, ugandische Unterrichts-
Schwestern lösten die Europäer ab. Erst Sr. Joseph Donatus, später Sr. Jane Frances von den Bannabikira Schwestern übernahmen die Leitung. Das alte Gebäude auf dem Hospital-gelände wurde 2005 im „Cathedral-Plot“ durch neue helle ersetzt.

Von den heute über 300 Schülerinnen und Schülern graduierten am Tag des Jubiläums dem 27.08.2016 über 100 – sie alle tragen professionelles Können und einen guten Geist in die Hospitäler und Gesundheits-zentren des Landes. Alumini´s schlossen sich zu einer Assoziation zusammen um für die Schule zu ar-beiten und zu werben. Einige von ihnen haben es bis zum Abschluss an der Universität geschafft.

So war es nur Recht ein frohes und buntes afrikanisches Fest zu feiern mit Gottesdienst, Gesängen, Tänzen und Reden, dem obligatorischen Kuchenanschnitt und einem reichhaltigen Essen – und dabei zu sein war ein großes Privileg. Der internationale Gral als Gründer der Pflegeschule wurde hoch geehrt mit einer Medaille und einem Zertifikat – wir, die ehemaligen Verantwortlichen durften Geschenke mit nach Hause nehmen. Die Erfolgsgeschichte zu erleben, die jungen Schwestern und Medizinischen Assistenten so begeistert zu sehen, das ist der eigentlich Grund unserer Dankbarkeit und dem Lob das wir Gott gesungen haben.

Eine der Unterrichtsschwestern konnte eine besondere Überraschung erleben, da sie Judith Ettner treffen durfte, die sie von der Grundschule an mit Schulgeld über den Aichacher Missionskreis, unterstützt hatte. Tränen der Freude flossen und sie war so glücklich sagen zu können, dass sie heute in Lubaga unterrichtet und eine Zukunft hat, Dank der wunderbaren Begleitung aus Deutschland.

Man muss solche Stunden am Äquator erlebt haben um zu verstehen was es bedeutet ein Jubiläum zu feiern, das das Leben vieler junger Menschen und vieler Patienten am Äquator verändert hat.

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Wir sagen: Herzlichsten Dank!

Seit 2012 unterstützt die Heinz-Horst-Deichmann-Stiftung die Arbeit der „Internationale Initiative Hochfeld“ mit einer großzügigen Spende.
Damit wurden und werden die Förderkurse für Grundschulkinder aus dem Stadtteil finanziert.
Im Namen des Vorstandes und der Mitarbeitenden
Silvana Ferraguti (1. Vorsitzende) 18.07.2017.

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